Unser Profil

Das Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen (MuK Hessen) hat die zentrale Aufgabe der Planung, Organisation und Durchführung medienpädagogischer Veranstaltungen mit dem Ziel umfassender Medienbildung. 

Das umfangreiche Bildungsangebot des MuK Hessen zur Medienkompetenz richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, an Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und an Multiplikatoren in den unterschiedlichen 
pädagogischen Bereichen, aber auch an Zielgruppen der mittleren und älteren Generation.

Das Institut wurde 1994 gegründet und entstand aus der Arbeit des 1954 als „Landesfilmdienst Hessen e.V.“ gegründeten Mitgliedsverbandes

 

Das Institut für Medienpädagogik und Kommunikation (MuK) / Landesfilmdienst Hessen e.V. ist ein  Mitgliedsverband und entwirft und organisiert als landesweit arbeitende Fachstelle für Medienpädagogik vielfältige Bildungskonzeptionen für Menschen in ihrer lebenslangen Auseinandersetzung mit Medien und kommunikationskulturellen Herausforderungen.

Inhaltlich lassen sich die Arbeitsansätze zum forcierten Ausbau und der Stabilisierung der unverzichtbaren Medienkompetenz in drei Blickrichtungen unterscheiden:

a)    Politischer Aspekt 
Gesellschaft und politische Kultur im Kontext von Massenmedien 

Das Wechselverhältnis multimedialer Medienkultur und politischer Meinungs- und Willensbildung richtet den Blick auf Fragen der Medienwahrnehmung, die Rezeptionsgewohnheiten und deren Antizipation. 

Der politische Aspekt medienpädagogischer Vorhaben berücksichtigt die globale Sicht auf virtuelle Gemeinschaftsräume und Fragen zu Migration, dem demografischen Wandel und Aspekte von Medien und Gender.


b)    Pädagogische Strategien
Medienkompetenz und Identität unter einer digitalen Agenda

Kinder und Jugendliche in Vorschule und Schule, die Erwachsenen, Eltern und Lehrkräfte und auch die gesamte außerschulische Jugendbildung sind die klassischen Felder medienpädagogischer Arbeit des Institutes. 

Methodisch ist es dem handlungsorientierten Bildungsansatz verpflichtet, bei dem Medien, Computer und Internet im Nutzungsansatz auch weitere Formen ganzheitlichen Lernens ermöglichen und dabei auch E-Learning nicht ausschließen.

c)    Medienethik und Wertevermittlung
Sozialisation im Wechsel primärer und sekundärer Erlebniswelten 

Sozialisation ist auch eine Auseinandersetzung mit den herrschenden Le-bensbedingungen und damit auch mit Gefahren und Gefährdungen. 

Das Institut begleitet deshalb auch kommunikationskulturelle Problemlagen, diskutiert damit den präventiven Kinder- und Jugendmedienschutz und ver-nachlässigt deshalb niemals den alltäglichen Kommunikationsprozess der Menschen und die damit verbundenen Chancen der Kompetenzausbildung als Voraussetzung einer selbst bestimmten und selbst verantworteten Partizipation.

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