Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen
Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen

Außerschulische Bildung

Außerschulische Jugendbildung und unsere damit verbundene Medienarbeit vermittelt Medienkompetenz über non-formale Bildungsprozesse. Diese Prozesse setzen direkt in der Lebensrealität von Jugendlichen und Kindern an. Politische Bildung ist ein Kernpunkt dieser informellen Bildung. Über die Reflexion der eigenen Mediennutzung und die Erarbeitung von Strukturen in der Medienwirtschaft werden Zusammenhänge den Teilnehmenden bewusst gemacht, die sie als eigenständig handelndes Subjekt nutzen können, um an einer demokratischen Gesellschaft teilnehmen zu können.

Innerhalb dieser kritischen Auseinandersetzung mit Medien und jugendlicher Lebenswelt spielen u.a. Themen wie Kommunikation, mediale Bildwelten in jeglicher Form, Migration bzw. Flucht, Informationspolitik, Gewalt und Extremismus, Manipulation und Werbung immer wieder eine Rolle.

Diese kritische Auseinandersetzung kann jedoch nur funktionieren, wenn sie an eine kreative Aneignung von Medien gekoppelt ist, d.h., dass in den Projekten immer wieder praktisch mit Medien gearbeitet wird. Bildungsprozesse müssen positiv besetzt sein, um wirksam zu sein.

Außerdem sind junge Menschen heute immer zugleich Rezipienten und Produzenten von Medien. Auf diese Realität muss reagiert werden, um sie da abzuholen, wo sie sich befinden.

Auf die hier beschriebene Art und Weise finden ganz unterschiedliche Aspekte Beachtung in unserer außerschulischen Jugendmedienarbeit, um jungen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Nur so kann Bildung funktionieren.

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